Also gut, kommen wir zum (meiner Meinung nach) schwersten Teil der Geschichte: Mat-X, denn ich sehe mich nicht von außen und vielleicht ist das Folgende mehr subjektiv als objektiv beschrieben, aber schließ-lich kennt mich niemand so gut wie ich mich selbst. Und ich werde nun versuchen, etwas darüber zu berichten, wie ich bin (ohne dabei jeden Charakterzug einzeln erläutern zu wollen). Trotzdem könnte es ein wenig viel zum Lesen werden. Fangen wir an...

Mat-X, was ist das für ein Typ? Nun, viele Leute sagen: "Du bisch le-bensmüde!" oder "Du spinnsch", "kranker Hund" fällt auch ziemlich oft. Dazu kann ich nur sagen, es ist das Gegenteil: Ich lebe. Jeder Sprung/Trick etc. ist lang überlegt worden, bevor er zum ersten Mal getestet wurde (schließlich könnte dich der Tod [oder Schlimmeres] er-warten, sollte mal etwas nicht so funktionieren wie man es sich mental vorgestellt hat), und die Gefahren sind mir dabei stets bewußt. Doch es gibt einfach nichts Schöneres als den Endorphinausschuss, bei Flips in der Natur. Du wirst für einen kurzen Moment eins mit ihr, und du fühlst dich nirgendwo lebendiger und glücklicher als in diesen Sekunden. Das ist es mir wert.

Beim bmx'n finden sich Parallelen. In den vielen einsamen Trainings-stunden habe ich gelernt allein zu sein, auf mich und mein Inneres zu hören. Die Menschen heutzutage nehmen sich nicht mehr viel Zeit für sich und ihr Selbst und darüber nachzudenken, wer sie wirklich sind. Es gibt nichts Erfüllenderes als nach einer anstrengenden session der Abendsonne entgegenzuradeln und zu spüren, wer und was man ist auf dieser Welt. Völliges Glück und im Reinen sein mit sich und seiner Um-welt ist mit wenig weiteren Gefühlszuständen vergleichbar...

In der perfekten Idylle, ohne Krisen und Gefahren, könnte man niemals glücklich werden. Was uns also demzufolge vom Glück "abhält" ist un-sere Angst. Es gibt keine Abkürzung oder einen Weg um sie herum (und ich bin mir sicher, wir alle haben Angst) sondern einzig und allein nur durch sie hindurch! Wenn wir unsere Ängste nicht überwinden wird un-ser restliches Leben von ihr geformt und der Entfaltungsfreiraum, den sie uns dabei lässt, ist sehr gering verglichen mit den Möglichkeiten, die uns bei Überwindung der Angst zur Verfügung stehen. Diese formen viele alte (Lebens-)Einstellungen oder Überzeugungen komplett neu. Vielleicht kann man das ein wenig nachempfinden als Außenstehender. Doch genug philosophiert, weiter im Text:

Ich liebe die Natur. Mag es daran liegen, dass uns unser Vater schon als Kinder immer mit zum Wandern in die Berge genommen hat (will be-haupten, dass ich schon auf fast jedem Berg der Schweiz war :)) oder mich im Alter von 3 Jahren schon in tausende Skikurse gesteckt hat. Jedenfalls hat es geprägt und wenn ich heute noch im Sommer vom Arbeiten komme, schaff ich es nicht mal einfach nur zu Hause zu blei-ben. Wenn schönes Wetter ist muss ich raus. Wir verbrachten viele Ur-laube auf einem Bauernhof in Appenzell (allerlei Getier, Mondwander-ungen, überwältigende Terrains mit unvergeßlichen Aussichten, kranke Fahrten ohne Helm auf einer 185ccm Cross mit 14 Jahren und 120km/h bei erlaubten 40, inklusive Wheelie) und in Lugano sowie Meran. Doch ich denke auch ohne diese Spässchen, würde ich mich heute der Natur sehr verbunden fühlen.

Wir wuchsen noch mit Holzspielzeug und Büchern auf. Und ich bin sehr froh darüber. Durch das Internet, den Informationsüberfluss, elektro-nische und digitale Medien, denen die Jugend von heute ausgesetzt ist, geht ein Stückchen Kindheit verloren. Über was soll man sich noch freuen, wenn alles immer und jederzeit zugänglich und verfügbar ist? PC-Spiele mit geistes-krank-geiler Grafik sind normal für die Zigeuner von heute, kennen nicht mal mehr 5 1/4" Disketten oder die billigsten Ms-Dos-Befehle. Sehr schlecht. Man kann sich doch gar nicht mehr einer Sache voll und ganz widmen, da das Angebot einfach zu groß ist. Außerdem kennen die nicht mal mehr den alten He-Man, Marshall BraveStarr oder Saber Rider - ein sehr großes Armutszeugnis... Naja, dafür können sie ja nichts und technischer Fortschritt mag durchaus seine gerechtfertigten Vorteile haben. Aber gut ist, wer im Zeichen des Internets trotzdem noch Bücher liest und sich viell. auch mal für ne Partie "Mensch ärger dich nicht" oder "Mühle" interessiert ;)


Früher fuhr ich mit dem Rad ganz Böfingen ab. Ein Mädchen, in das ich mich verknallt hatte, wohnte dort. Nun, ich wusste nichts außer ihrem Nachnamen und bildete mir ein ihr Haus finden zu können, indem ich alle Straßen abfuhr und überall nach dem Namen auf den Klingeln suchte. Ich fand es letztendlich und der Brief landete im richtigen Kas-ten (trenne nie "st"!!) Dies half mir meinen Sinn im Bezug auf die Um-gebung meiner Heimat zu erweitern und meine Grenzen auszubauen. Es ist für mich wichtig, mich in meiner Welt auszukennen und sie, soweit es geht, zu erweitern (heute würde ich wenigstens im Telefonbuch nach-sehen, um den Straßennamen rauszukriegen - nunja, ich war zwölf damals :). Welch nette, kleine Parodie...

Fahren wir fort: Mat-X contra Arbeitswelt. Ich habe nichts gegen Leute, die meinen ihr gesamtes Leben mit Arbeit zu verschwenden. Jeder so wie er will. Nur, ich denke das wäre der falsche Weg für mich. Man lebt nur einmal und wenn Menschen ihr ganzes Leben mit Arbeiten verbrin-gen, dann frage ich mich wofür sie leben? Die Früchte der Arbeit liegen nicht in dem billig erkauften Status eines teuren Autos oder einer gro-ßen Wohnung. Eher wirken sie sich negativ auf diese Menschen aus und sie beginnen apathisch zu werden. Das wahre Leben zieht an ihnen vor-bei und begegnet ihnen höchstens mal im Urlaub. Und das ist traurig. Die paar Jahre im Alter (in denen es sich wahrscheinlich immernoch um Geschäfte dreht, jedenfalls in ihrem Geist und ihrem Denken), in denen man dann wirklich gelöst ist von Arbeit, bringen auch nichts mehr (und vor allem die verlorenen Jahre nicht zurück). Trotzdem wird mein Le-ben ähnlich verlaufen und ich werde mehr als 40 Jahre davon mit Ar-beiten verbringen aber ich möchte meine Maßstäbe nicht nach ihr rich-ten und sie zum wichtigsten Bestandteil werden lassen. Jeder sollte für sich die richtige Kombination finden und an meinem FOS-Notendurch-schnitt sehe ich, dass Bildung oder Arbeit nicht darunter leiden müssen und weder das eine noch das Andere sich auszuschließen hat. Mein jetziger Beruf macht mir viel Spass und ich bin wirklich gern in der Firma. Erscheint paradox, ich weiß. Lässt sich drüber streiten... Aber genießt vielleicht mal die Facetten eures Lebens und freut euch an den kleinen details, die es bietet und welche an jeder Ecke anzutreffen sind.

Shit, ich komm net wirklich voran. Ähm, Thema Vorurteile: Man sollte keine haben. Jeder hat es verdient eine Chance zu bekommen und nicht gleich durch Aussagen von anderen Leuten, oder was auch immer, ab-gestempelt zu werden. Besonders am Anfang verstellen sich einige Men-schen (unabsichtlich) oder haben von mir aus auch mal nen schlechten Tag. Das sollte alles in unser Beurteilungskriterium mit einfließen und gut bedacht sein. Wobei ich denke, dass die heutige Jugend da recht unfair ist und sich schnell (falsche) Bilder von ihren Mitmenschen macht. Entweder cool oder nicht cool. Deshalb: Kennenlernen, Schwät-zen, ab ind Falle :))) Nein nein! Bildet eure eigenen Meinungen und akzeptiert auch Fehler (indem ihr von mir aus froh seid, dass ihr sie nicht habt oder wie auch immer). Schätzt die kleinen Differenzen die euch trennen... Dennoch erkenne ich einen Depp auf Anhieb aber das liegt an meiner gesunden Menschenkenntnis.


Thema Respket: Respekt ist vielleicht in unserer Zeit zu einem eher willkürlichen Wort geworden und wird oftmals mit "He, ich schlag dich gleich tot, wenn du nicht ´Ehrfurcht/Achtung´ vor mir zeigst" verwechs-elt (besonders wohl bei einigen ausländischen Mitbürgern, tzz...!) Für mich bedeutet es immernoch Anerkennung einer Leistung, die ich selbst zu schätzen weiß und deren Schwierigkeitsgrad ich optimalst beurteilen kann ohne ihn vielleicht jemals nachempfinden zu können. Den Repekt von Mat-X erhält man deshalb am ehesten durch Dinge, wo ich mir denke: Hut ab, mein Freund! Ein teures Auto kaufen und wie blöd da-mit auf's Gas drücken, kann jeder Vollgasdepp! Aber gut Lachnum-mern braucht jede Stadt! Doch wie wär's lieber mal mit nem richtigen Wheelie auf ner 600er (siehe checkflo) oder übe dich im Auerbacher vom Spielplatzgerüst... Das hat insoweit nichts mit angeben oder show-machen zu tun, wie es viele heute noch verherrlichen wollen. Es zeugt von Verstand. Ich weiß, das harte Arbeit dahinter steckt und vor allem viel Mut, Konzentration, Überlegung und jahrelange Übung. Sich einer Sache ganz hinzugeben, sie zu studieren, Stürze und Verletzungen in Kauf zu nehmen und das nur für so etwas. Etwas, was dir so gesehen, nichts bringt in deinem privaten oder beruflichen Leben. Etwas, wo normale Menschen meist den Kopf schütteln oder schnell mal abwer-tende Kommentare loslassen ohne zu wissen, das wir einfach nur unser Leben leben. Aber wir (ich betone wir und meine damit alle, die wissen wovon ich rede/schreibe: Bmxer, Skater, Extrem-Sportler ganz oben) tun das für uns, unseres LebendigFühlenWillens wegen, und nicht für's Volk. Es geht in erster Linie nicht um das Aussehen sondern um den Einklang mit sich selbst und seiner Umwelt. Aber Vorsicht: Es macht süchtig - wenngleich es sich hierbei um eine psychisch-ungefährliche Droge handelt (physisch lassen wir mal lieber außer Acht). Natürlich war dies ein Fallbeispiel, hier eben eher auf den Sport abgezielt. Respekt (jetzt mal auf Mädels bezogen) gewinnt man natürlich genauso wenn man einfach nett und natürlich ist, kurz mal mit den Augen zwinkert, lächelt, mit mir die ganze Nacht durchredet und, vor allem in Bezug
auf Beziehungen, treu, ehrlich, lieb ist. Leider nicht mehr an der Tages-ordnng heute.

Mat-X vs Kleider: Mal Jeans mal "Skaterklamotten". Einerseits gefällt es mir, andererseits dient mir mein persönlicher Stil als Zeichen zur Abgrenzung. Muss man sich abgrenzen? Naja, ich laufe ungern mit dem Strom (nach der Mode geh ich schon gleich gar nicht, was meine Mutter ständig von mir erwartet) und wenn mir mein Hemd nach 2 Jahren immer noch gefällt, dann trage ich es auch noch in 2 Jahren. Skaterklamotten haben für mich persönlich viel mit Freiheit (eines der wichtigsten Privilegien in meinem Leben) und Ablehnung gegenüber Spießern zu tun. Jene dauernd-motzenden unglücklichen und mit sich selbst unzufriedenen Leute, die ihren Frust dann an anderen auslassen müssen. Da zieht man die Hose gleich noch ein Stück tiefer, wenn sich die Oma im Bus zu ihrem Gatten dreht und's Nuscheln anfängt. Es nervt mich wenn einem der eigene Stil nicht gelassen wird und man nur auf Unakzeptanz stößt. Zeiten ändern sich, genauso Klamotten. Bin ich weniger kompetent nur weil ich die Hose tiefer trage? Mal ganz davon abgesehn, dass man in engen Jeans, Opapulli und festem Schuhwerk schlecht extrem sein kann (oder zumindest lächerlich wirkt). Naja, es kommt ja schließlich nur auf die Menschen drauf an, die dies kapieren, der Rest kann einen sowieso mal am Popo lecken! Ich bitte weiterhin auch, mich nicht mit diesen MöchteGernGangstern zu verwechseln, die ja doch oft versuchen style durch dir Art des Tragens weiter Hosen zu gewinnen aber kläglich scheitern. Trotz allem bin ich anpassungsfähig und wenn es die Situation erfordert, schlüpf ich gern in Lack-Schuhe und noble Jackets. Vergiss aber nicht, dass immernoch mat-x darin steckt ;) Vielen Dank

Freunde... Sie sind (neber der späteren Familie) das Wichtigste auf der Welt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Wer keine richtigen Freunde hat, kann einem leid tun und wer sich ständig mit falschen Freunden rumärgert ist selbst schuld. Was Männerfreundschaften von Frauen-freundschaften unterscheidet? Wir sind nicht böse, wenn sich ein Kum-pel auch mal 4 Wochen am Stück nicht meldet, da wir sofort mit ein-beziehen, dass er wahrscheinlich gerade selber viel zu tun hat (ob mit Arbeit, Freundin oder Hobby, ...). Klar, könnte man mal kurz anrufen. Aber wenn nicht, versteht man sich genauso perfekt wie zuvor nachdem man sich zum ersten Mal wiedersieht nach dieser Zeit. Mir ist es sehr wichtig, mit den richtigen Leuten zusammen zu sein und meine Freunde zeichnet aus, dass man mit ihnen bis in die frühen Morgenstunden "Perfektionsgespräche" führen kann. Sowas ist erforderlich und all die-jenigen die dies nicht regelmäßig machen bzw. machen können sind arm. Jawohl! An Frauenfreundschaften bewundere ich jedes Mal die Intensität und muss grinsen weil sie Beziehungen so ähnlich sind :)

Thema Tod: Da könnt ich ewig schreiben aber werd mich kurz fassen. Der Tod gehört ganz klar zu unserem Leben dazu und ist nichts wovor man sich fürchten sollte. Im Gegenteil! Wir sind (so nehm ich doch an) alle gleich nach unserem irdischen Dasein und er gehört einfach zur Kette des Lebens dazu. Den Anfang macht die Geburt (ist bestimmt schmerzhafter) und das Ende bildet nunmal der Tod. Alles was wir hier erlebt haben, alle Gefühle, alles was wir bewirkt haben, alles was wir überhaupt besitzen ist weg. Und 10Jahre später weiß nicht einmal mehr jemand, wer ich war und dass es mich gegeben hat (außer er schaut auf mat-x.de :). Aber das braucht mich dann ja auch nicht mehr zu interes-sieren und das ist der springende Punkt. Ohne Körper: keine Gefühle, keine Empfindungen, keine menschlichen Sinne mehr. Und vergesst nicht, ihr teilt dieses Schicksal mit ALLEN! Man sollte lernen, den (wohlgemerkt) eigenen Tod zu akzeptieren und sich so früh wie möglich mit ihm auseinanderzusetzen. Schaut ihm zumindest einmal ins Auge und denkt daran, dass er hinter jeder Ecke lauern kann. Wenn jemand stirbt der euch sehr nahe stand, dann hab ich auch keine Antwort. Mit sowas komm ich glaub auch nicht zurecht und hoffe, dass dies bis ins hohe Alter nicht eintritt. Was zusätzlich ankotzt: Leute die immer Gott die Schuld geben. Flugzeug stürzt ab, 1001 Tote, "Oh Gott, wieso nur, warum hast du das nur getan, WIESO NUR??" Muss Gott nun die Verantwortung für uns tragen? Kurzum: Menschen bauen solche Sachen, Menschen/Maschinen machen Fehler, Menschen selber schuld. Ein Wunder, dass so wenig passiert, wenn man bedenkt, wievielen Ge-fahren wir täglich ausgesetzt sind (siehe TreeFlip von checkflo... shit, ich muss ihn auch noch machen) und bei dem, was wir unserer Umwelt antun. Weshalb auf meiner page öfters Totenköpfe zu entdecken sind? Nun mir gefällt diese Diskrepanz zwischen Leben und Tod, dir wir oft selbst herausfordern und die manchmal bestimmt ziemliche Engpässe dabei durchläuft. Der Tod ist allgegenwärtig und ich akzeptiere ihn genauso wie das Leben! Schließlich stirbt unser Körper jeden Tag ein bisschen mehr... Und neulich kam mir noch eine Theorie:

Wahrscheinlich kommt nach unserem Leben das vollkommene Paradies vor dem es rein Nichts zu fürchten gibt. Aber die Menschen wissen das nicht zu 100% und Gott lässt uns zusätzlich das letzte Rätsel niemals lösen: "Was kommt nach unserem Leben hier" So hat jeder Mensch automatisch Angst vor dem Tod, ob jung oder alt, ohne es richtig be-gründen zu können. Dies verhindert das es nur noch Selbstmörder unter uns gäbe und sich jeder augenblicklich umbringen würde, was Gott wiederum nicht gefiele (aus welchem Grund auch immer *lach*).


Mat lives dangerous? Um mal ein wenig Schmackes in diesen Schund reinzubringen: Als Kind hob ich an Silvester Knaller auf um sie am nächsten Tag begierig zu zünden. Als sich die Biene am Boden drehte und von Weiß nach Grün färbte, sprang sie mir mit einem Mal ins Au-ge, das es nur so vor Grün leuchtete und ich traute mich 2 Tage lang nicht das Auge zu öffnen, aus Angst erblindet zu sein. Hielt also brav den Eisbeutel drauf bis ich am 3. Tage wiedermal das Licht der Welt er-blickte und auferstand. Ein ander Mal sprang ich von ca. 1 1/2 Metern auf ne Euro-Holz-Palette und stieß mir dabei nen 6cm langen Nagel durch Schuh und Fuß. Das tat nun mal wirklich gut... Sofort einen auf Tetanus! Als Baby spielte ich immer Geisterbahn und als meine Eltern mich unbeaufsichtigt ließen watschelte ich (das Handtuch über dem Kopf) in den SwimmingPool in Meran und wäre um drei Haar ertrun-ken. Ein Einheimischer hat mich in letzter Sekunde derwischt (sonst wär mein Lebenslauf erheblich verkürzt worden). "Vielen lieben Dank" Kuttel (Kurt hieß er, inzwischen verstorben) sowie eine GedenkMinute sind wohl das Mindeste was ich ihm im Nachhinein gebühren kann. Beim Boarden stürzte ich mal 5 Meter in nen Abgrund und landete mit dem Rücken auf purem Eis. Gar nicht so lange her, 3 Jahre vielleicht. Ich spürte keine Kälte und nichts und blieb mindestens 10 Minuten liegen (ne Ewigkeit in der Ungewissheit) und horchte auf mein Inneres. Hatte Angst, mir den Rücken gebrochen zu haben. Doch wiedermal ... gar nichts! Schein DiamantKnochen zu besitzen. Dann die ständige Ausrutscherei in dem KackDonaubad bei Auerbachern vom 3-er, 5-er und 7-er, weil's da immer so rutschig ist und man sich fast noch die Birne am Turm anhaut. Oder mein 125er Unfall: Ich fuhr mit 70km/h bei 50 und auf einmal bog aus nem verkehrsberuhigten Bereich ein Auto auf die Vorfahrtsstraße, ca. 3 Meter vor mir. Ich fuhr also (kurze Hose + T-Shirt. Es ward Sommer) ungebremst in den Seggl rein und flog nur nicht über die Motorhaube, weil mein Kopf an seinem Seitenfenster hängen blieb. Maschine Totalschaden, Mat-X nicht mal einen Kratzer, mysterious! Ich muss den besten Schutzengel der Welt haben und ich danke ihm für alles! Mein Schutzengel, ich liebe Dich!! Auf weitere gute Zusammenarbeit die nächsten 65 Jahre. Und lass mich währenddessen ruhig mal die cam zur Seite haben - gäb nettes Material für die DVDs.

Drugs: Ich habe noch nie geraucht und werde es auch niemals anfangen (die Gründe spar ich mir, danke). Gut, in letzter Zeit bin ich schon mal der ein oder anderen Sigarett verfallen, wenn ich mich im Alkoholwahn befand. Dieser findet allerdings nur am Wochenende statt und auch erst seit dem mit Fini (siehe Girls-Sektion) Schluss ist. Davor war ich alle 3 Monate einmal betrunken. Und das wird auch wieder die zukünftige Messlatte sein. Alkohol ist keine Lösung, wird auch nie eine sein, aber trinken lässt einen mal auf andere Gedanken kommen und gibt einem mal nen anderen Wahrnehmungszustand, was ja doch zum Teil ganz nett ist. Härtere Sachen hab ich noch nie genommen (werd es auch nie), wobei mich nur mal interessieren würde, inwiefern sich diese Zustände von der Nüchternheit unterscheiden. Ich halte negative Erfahrungen für genauso wertvoll wie die positiven, aber ausprobieren werd ich's trotz-dem nicht. Mir reicht mein Space-Keks-Erlebnis und das nehm ich wohl oder übel (es war sehr, sehr übel) mit ins Grab. Ohne hier als Auf-klärungszentrale zu fungieren: wenn jemand meint er müsse high sein, soll er sich einen Kaffeerausch ansaufen und diverse Gegenstände/Ge-bäude/Tiere backflippen.

Thema Verhalten: Hierbeit kommt es ganz klar immer auf die verschie-denen Situationen, Umstände und deren Sachverhalte drauf an. Ich habe mir für mein Leben vorgenommen, glücklich zu sein und schaff das auch bisher. Ja, es gibt auch solche und solche Tage (und noch be-schissenere), aber im Allgemeinen bin ich sehr zufrieden mit meinem bisherigen Leben und den ganzen Konstellationen die es beinhaltet. Für mich gehe ich also den richtigen Weg und langweilig wird es dem Mat-X (und auch mit ihm) sicherlich nie. Ich versuche bei Streitereien ruhig zu bleiben und Stress zu vermeiden, ich versuche in Situationen bei denen andere ausflippen, mit Gelassenheit und Witz zu agieren. Man kann sich über alles aufregen oder das Leben auch locker sehen. Was wirkliches Leid und Probleme sind, wissen doch die meisten in ihrem Alltag schon gar nicht mehr. Schmeisst meine Freundin also ein Glas runter, kriegt sie nen Kuss und ich lach drüber. Sache erledigt! Schwieriger wird's in Beziehungsproblemen, aber einfach nochmal den ersten Satz dieses Abschnittes lesen.

Tagebücher: Nun, ich bin gerade dabei Nummer 34 abzuschließen und die letzten Seiten füllen sich noch während sich das Jahr dem Ende zu-neigt. Selbst kann ich nicht genau sagen, worin der wahre Sinn dieser Bücher liegt und was mich immer wieder dazu antreibt zu schreiben (schließlich ist das Arbeit). Aber ich denke mal es ist ein 35Watt Diesel-Motor :). Nee, quatsch! It's electric... - ... Diese Bücher sind der Erin-nerung gewidmet. Der Erinnerung an mein Leben, meine Gefühle und Erfahrungen, die ich in meiner Welt und mit meiner Umwelt gemacht habe. Es ist erstaunlich wie sehr man sich über die Jahre/Bücher hinweg verändert. Optisch allein schon durch die Schrift, inhaltlich wird man an Dinge erinnert, die man ansonsten schon längst vergessen hätte und bei denen man sich denkt: "Nein! Stimmt!!" Ich mag es nicht zu ver-gessen und das zu verhindern helfen mir die Bücher. Meine Jugend ge-fiel mir und dies alles nochmals zu lesen ist wie es noch einmal zu er-leben, wobei es mir manchmal so vorkommt, als wäre das alles in einer anderen Welt passiert, so lange scheint es her zu sein. Mich interessiert dabei immer sehr, wie meine Freunde, die an meiner Seite waren, dies alles aufgefasst und verarbeitet haben, denn obwohl es äußerlich die selben Adventures waren, besitzen sie dennoch ihr eingenes Schicksal und ihre eigene Geschichte, die sich trotz gleicher Erlebnisse sehr von meiner unterscheiden muss. Wir werden nie erfahren, wie es sich anfühlt ein anderer Mensch zu sein (und wer wäre nicht gern mal ein Mädchen, grrrrrrrrr ;-))?


Mat-Xs Homepage:

Da vor einigen Tagen meine Schwester auf mich zukam und mir er-zählte, einigen Leuten würde das Fell jucken wegen meiner AboutMe-Sektion, beschloss ich heute früh der Sache mal nachzugehen (nachdem ich ausgiebig gesnackt und gelacht hab).

Doch zuerst einmal muss sich Mat-X bedanken für die ganzen Gäste-buchEinträge und das positive feedback sowie Lobs bezgl. page und DvDs. Schön dass es auch Leute gibt, die wissen und schätzen was das für ne Arbeit war. Muss zugeben, diese Sektionen entstanden als ich eine Woche krank zu Hause lag und ich vielleicht nicht gerade auf geis-tiger Höhe schwebte (Trenne nie "st"! So viel weiß ich noch ;). Finde selbst auch, dass ich den Schmöker hätte besser verfassen können und nicht wirklich ein Gefühl von jenem zu vermitteln vermag, was eigent-lich in meinen Gedanken manifestiert ist und ich nach außen bringen wollte. Ahnte aber natürlich auch nicht, dass die page (und dieser Teil davon) so gut besucht wird...

Doch nun zu den Vögeln die meinen, es wäre nicht ganz okay so privat und eindringlich ans Werke zu gehen: Ihr befindet Euch auf meiner Homepage. Das ist mein Terrain und es herrschen meine Regeln! Ich werde mir bestimmt nicht sagen lassen, was ich zu schreiben habe und was nicht. Bestimmt nicht. Und schon gleich zweimal nicht von Leuten, die ich nicht kenn und die mich nicht kennen! Wenn sich irgendjemand ans Bein gep***t fühlt, dann frage ich mich erstens "Warum" zweitens "Wo bleibt eure page" und drittens "Wieso seid ihr noch hier?" Wes-halb betretet ihr überhaupt meine Seiten und was habt ihr dort vor? Da unten gibt's einen "BackButton". Überprüft nochmals aus Gründen der Höflichkeit eure Einstellung gegenüber Menschen von denen ihr keine Ahnung habt und die ihr nicht kennt und lasst mich tun was ich will: Meine Meinungsfreiheit auf meiner page über mein Leben!! Diese Sektion ist ein knapper Einblick über das was mein bisheriges Leben bis zum heutigen Zeitpunkt ausmacht und versucht es einigermaßen fest-zuhalten und zu beschreiben. Ich habe das für mich getan und NUR wen es interessiert, der hat die Möglichkeit sich hier das Ganze anzuschauen. Einen regt es an, Einer identifiziert sich viell. ein wenig damit und ein Anderer denkt sich nur seinen Teil dabei. Klar, vielleicht liest sich das nun fast alles wie ein Tagebuch und mag sein, dass es dem Ein oder Anderen etwas intim erscheint. Aber das bin ich, niemand hat euch ge-zwungen diesen Teil anzuklicken und in einem Gespräch mit mir würdet ihr genau das Gleiche efahren sollte jemand danach fragen. Und jetzt? Schadet es jemandem? Eher nicht. Alles wortwörtlich zu nehmen und mir keinen ausbaufähigen Spielraum für neue Erkenntnisse oder Ge-danken zu lassen, wäre ohnehin sehr naiv. Ich bring hier zum Großteil Fallbeispiele und kratze leicht an der Oberfläche von Themen! Mehr lässt sich schriftlich nicht unterbringen. Davon abgesehen lass ich mir gerne etwas sagen und bin offen für Kritik aber dann bitte doch die, der überlegten und angebrachten Sorte. -WutHab-

Sorry wenn ich mich so aufreg aber solche Menschen gehören den Leuten an, um deren weiteres Leben es mir jetzt schon leid tut weil sie solche Denk- und Verhaltensfehler aufweisen, die irreparabel sind und sich wohl nie ändern. Prädikat "arm", Hilfe von außen fast vergebens! Nur weil wir in einer Gesellschaft leben, in der man angepasst wird (ob in Schule oder Beruf) und alles was "anderst" ist automatisch gleich negativ bedeutet, werde ich nicht auf meine Freiheit und mein Wesen verzichten und mir dort auch noch Regeln von Spinnern aufzwingen lassen, die absolut keine Ahnung von mir besitzen. Lebt ihr euer Leben ruhig kontrolliert und handelt gesellschaftsfähig in jeder Situation aus angebrachter Moral heraus und spielt weiterhin die Rollen die man euch vorgibt oder die ihr wünscht zu haben und dennoch nie erreicht. Ihr seid dann genau so wie Andere es von euch erwarten, toooll! Ich bleibe mir treu und lebe nach den Regeln die mein Leben ausmachen und die ich selbst bestimme (denn soviel Eigenverantwortung sollte man be-sitzen). Und das ohne asozial, verbrecherisch oder drogenabhängig zu sein. Also wie wär's wenn ihr euch in Zukunft um eure Probleme küm-mert anstatt den Nichtigkeiten meiner HomepageEinträge nachzugehen? Vielen Dank (Denen hau i's zoigt! :)

Sorry für den aggressive part, man sollte sich nicht von Gefühlen leiten lassen beim Schreiben (jedenfalls nicht von negativen), aber löschen werd ich's au nimmer und irgendwo hat's schon seine Richtigkeit...


Es gibt viel zu viele Dinge, über die man noch berichten könnte aber wahrscheinlich werde ich im zeitlichen Bestehen meiner Page ab und zu was anfügen. Vielleicht nocht grob was Mat-X mag: Mädchen (und alles was damit verbunden ist), Sport (Bmx, Boarden, Flips, ...), gutes Essen, die Natur, Homepartys, Freunde, Motorräder, liebe Tiere, gute Filme, gute Musik, sich Gedanken machen, den Mond, seine Homepage, ... Alles halt! Ich kann mich auch wirklich ne halbe Stunde an ner schönen Blume erfreuen und darüber staunen, wie vielfältig unsere Welt ist und wie perfekt doch alles zusammenpasst (fast schon unheimlich). Was Mat-X nicht mag: Leute mit schlechtem Charakter, eklige Sachen zum Essen (wie Pilze, Kohlrabi, und das ganze Meereszeugs, pfui!), beim Bmxn fast verheilte Wunden wieder aufreißen, Spinnen (!), Dauerregen, Verletzungen, sich und seine Einstellungen ständig in Gesprächen unter Beweis stellen, unkameradschaftliches Verhalten (auf sämtlichen Eben-en), SpeienMüssen, Blut im Stuhl, ... Komm, fragt euch mal selbst. Ist unaufzählbar und hängt nur davon ab in welche Richtung man gehen möchte und wie fein man einteilt. Aber fragen wir vielleicht so:

Was macht das Leben lebenswert? Der Sinn meines Lebens besteht (jetzt schon) darin für meine Frau und meine Kinder da zu sein. Sie sind das, wofür es sich zu leben lohnt. Geld, Erfolg, Anerkennung, ... sind nette Dinge, wobei ich nicht ausschließen möchte dass ein Leben in Armut durchaus kein schlechtes Leben sein muss. Wenn man es schafft glücklich (wir reden von wahrem, dauerhaften, nicht materiellem Glück) und mit sich zufrieden zu sein, ist das genauso der richtige Weg. Das Leben besteht nur daraus wie man zum Ziel/Tod kommt und was man bis dato an positiven Eindrücken mitnimmt. Sterben tun wir alle gleich, ob dumm oder schlau, reich oder arm. Aber wenn der Weg dort hin richtig (mit Freude und Zufriedenheit) gepflaster ist, spielt das die Hauptrolle. Das ist unser Leben, daraus besteht es. Und wenn jemand meint, dass dies nur mit finanziellen Investitionen möglich ist, ist das eben seine Einstellung. Ich weiß von mir selbst, dass ich ein gutes Leben lebe. Eines, das mir gefällt und auch ohne viel Geld wäre es das Gleiche. Ich kann arm sein, ich kann verlassen worden sein, womöglich auch körperlich geschädigt, aber ich kann dennoch glücklich sein. Ich sehe viele Leute, die alles haben aber trotzdem nicht ausgeglichen und mit sich und ihrem Leben unzufrieden sind. Möchte natürlich nichts verall-gemeinern, doch im Großen und Ganzen vermitteln mir die wohlha-benderen, hartarbeitenden Menschen Beziehungsunfähigkeit, geschie-dene Ehen oder dass sie sich zumindest ziemlich schwer in Sachen Liebe tun. Außerdem würden wohl die Wenigsten von Ihnen Ihren CLK mit denselben Emotionen und Freuden fahren wie ich, da sie so verbissen und "normal" geworden sind. Liest sich so als hätte ich was gegen Kohle, hä? Nee, bestimmt nicht, aber lasst es nicht zum Wichtigsten in Eurem Leben werden und richtet Eure Ziele (auch) auf andere Dinge.

Der Sinn des Lebens - allgemein! Diese (de)zentrale Frage stellt man sich mehr oder weniger oft in seinem Leben. Vielleicht weil man für sich selbst nie eine zufriedenstellende Antwort findet, vielleicht weil es über-haupt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt? Wissen-schaftlich gesehen (und davon gehen wir aus) könnte man sagen, um sein genetisches Material durch Sexualität weiterzugeben und sich fort-zupflanzen. Indizien die dafür sprechen:
Unser Sexualtrieb ist stark ausgeprägt und er dient letztendlich nur der Arterhaltung; ein Großteil (leider kann man dies nicht auf alle Men-schen beziehen) neigt auch dazu sich für seine Nachkommen aufzu-opfern (ein Verhalten, dass nur als Investition in die Zukunft des ei-genen Genmaterials verstanden werden kann. Selbstlosigkeit fällt hier nicht ins Spiel, da fremde Kinder äußerst selten dasselbe Interesse bei uns wecken); und nicht zuletzt unsere Bestimmung zu sterben, nachdem unsere Kinder erwachsen geworden sind und für sich selbst sorgen.
Doch den Sinn des Lebens letztendlich mit dem Mechanismus der Fortpflanzung zu erklären, scheint mir zu banal. Denn genauso könnte man sagen, der Sinn des Lebens bestünde darin, zu essen, wenn man Hunger hat. Die eigentliche Frage muss lauten: "Wenn der Sinn unserer Existenz die Weitergabe des genetischen Codes darstellt, worin besteht dann der Sinn des genetischen Codes"?

Manchmal denke ich mir, wir würden am Intensivsten leben, wenn wir uns in die Sättel unsere Räder schwängen und ohne Ziel in eine Rich-tung fahren. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir an ein oder vielleicht auch ein paar Orten. Wir bilden uns ein unseren Horizont durch Bildung zu erweitern. Bildung über Personen, die wir niemals treffen werden, Bildung über Orte, an denen wir nie sein werden (außer für 2 Wochen Urlaub) und Bildung, die sich jeder andere Waschlappen auch holt. Aber ist das Ahnung haben vom Leben? Wir beschränken alles auf unsere Heimat und die unmittelbare Umgebung drumherum. Leb mal alleine ein Jahr lang im Busch oder in den Bergen, im Wald, in der Wüste oder was weiß ich wo. Um's Überleben kämpfen und spüren, wie lang jeder Tag ist, das ist doch richtig leben, oder? Wir sind Ar-beitstiere geworden deren (Über-)Lebensraum das Büro bildet und ein Großteil der Bevölkerung würde sich auf ner Safari vom Löwen fressen lassen (vielleicht vorher noch die Zeit berechnen, die es benötigt, bis das Vieh heran ist), weil sie zu unfähig geworden sind auf nen Baum zu klettern oder ihre gottverdammten Instinkte zu gebrauchen. I reg mi auf! Wir machen jeden Tag das Gleiche, wobei sich nur unterscheidet, dass es diesen Mittag Nudeln gibt und gestern eben Spinat. Ich find das traurig und mein kleiner Drang zum ExtremSein, versucht dieser "nor-malen" Welt zu entfliehen. Doch wir werden unser Leben so verbringen (entfernen uns so weit von unseren Jäger- und SammlerUrfähigkeiten dass wir uns einreden schon Spass zu haben, wenn wir mal ein wenig aus der Arbeitswelt herauskommen und einen Tag extrem sein können bei Schlittschuhlauf und Kaffeeklatsch) und machen morgen weiter wie bisher... auch ich.

Alles hat seine Gegenseite, man muss schauen welche Prioritäten einem wichtig sind. Bei mir steht Glücklichsein und Spass zu haben an erster Stelle, was keinesfalls Gesellschaftskompetenzen wie Verantwortung oder Solidarität ausschließt. Bisher würde ich nichts anderst machen. Hab jetzt schon für mich erreicht, was vielleicht so mancher Erwach-sene niemals erreichen wird. Aber gut, man muss sich ja nicht mit den Schlechtesten vergleichen und falls diese zwei Sätze jetzt ein wenig zu hart klangen: Schaut euch selbst diese mürrischen (meist älteren) Zeit-genossen an und beobachtet wieviel Freude und Charisma sie doch aus-strahlen und für Mitmenschen übrig haben. Ich seh mich selber noch als Teenager und bin froh darüber, denn wenn man sich als Kind sieht und fühlt so lange man noch kann, dann hat man mit Gewissheit die Zeit ein gutes Stück zurückgedrängt, die uns veranlasst melancholisch auf diese besten Jahre unseres Lebens zurückzublicken; unsere Jugend. Viele Lasten und Leiden, die das Leben leider auch offen hält, sind leichter zu ertragen, wenn man im Innern Kind bleibt und alles mit den gleichen Prinzipien von damals sieht. Und erwachsen sind wir doch noch lang genug, nicht?

Mich stört heutzutage das SchubladenDenken vieler Menschen und die selbstverständliche Annahme, jeder hat gleich zu reagieren und zu funktionieren. Lasst jedem seine Freiheit und ihn sein Leben leben wie er es möchte, denn dieses Recht hat er. Wir wachsen allte total unter-schiedlich auf und sehen die Dinge vielleicht mit ganz anderen Augen als unser bester Freund. Woher wissen wir denn, dass er den Baum ge-nauso wahrnimmt wie wir selbst? Fließen bei ihm exakt die gleichen Emotionen und Sinneseindrücke wie bei uns? Wohl kaum. Weniger noch, höchstwahrscheinlich beachtet er ihn nicht einmal. Sein ganzes Wesen zum jetzigen Zeitpunkt ist durch alles was er jemals gesehen, gehört, gerochen (kurz wahrgenommen) hat beeinflusst worden und die Gedanken, die er sich sein Leben lang dazu gemacht hat sind so abwei-chend von unseren wie wir es uns wohl niemals vorstellen könnten. Nur weil er oberflächlich denselben Kommentar wie wir zu diesem Baum abgibt, denken wir er sähe ihn genauso. Welch Irrtum... Was will ich mit dieser Sektion hier sagen? Naja, macht euch mehr Gedanken zu Euch und Eurem Leben und seht die Schönheit die diese unsre Welt bietet als wär es einer der letzten Tage. Schaut hinter die Fassaden der Dinge und wenn ihr von mir aus eine Rolle Toilettenpapier in die Hand nehmt, dann tut das ab und zu nicht mit dem gewohnten Automatismus son-dern seht alles darin: das Wasser, die Arbeit, die Herkunft und den Baum.

An dieser Stelle bleibt mir nur noch zu sagen: Danke für die Aufmerk-samkeit und das Interesse an meiner Person. Hoch die Tassen! Bin mir sicher das ich es nochmals überarbeiten werde weil es noch lang nicht das ausdrückt, was ich eigentlich empfinde (aber wie sollte man das auch in Worte kleiden?) Ebenfalls gut möglich, dass innerhalb weniger Monate das Gesamte als jugendliche Naivität durch mich abgestempelt wird aber für den jetzigen Augenblick erscheint es mir als "okay" und sollte als kleiner Einblick reichen. Zum Lesen empfehle ich die "Kleine Philosophie für NichtPhilosophen" von Friedhelm Moser, Gott hab ihn selig, ein wirklich gutes Buch.


MAT