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1988 - 1992 Grundschule Offenhausen
1992 - 1994 Ulrich-Von-Ensingen Realschule Ulm
1994 - 1998 Staatliche Realschule Pfuhl
1998 - 1999 Elektrotechnisches Jahr Robert-Bosch Ulm
1999 - 2001 Staatliche Fachoberschule Neu-Ulm (Sozialwesen)
2001 - 2002 Zivildienst beim BRK Neu-Ulm
2002 - 2003 Studium an der FH Ulm (MD + Informatik)
2003 - 2006 Kaufmännische Ausbildung
Nun gut, fangen wir an:
Am 29. November 1981 erblickte ich um 7:00 Uhr morgens das schmut-zige Licht der Welt (vielmehr waren es die Leuchtstoffröhren des Kreiß-saals, aber egal). Dies war mein erster Besuch in der Donauklinik Neu-Ulm. Weitere unfreiwillige Aufenthalte folgten, als ich Volleimer mal versuchte ne Kokosnuss mit nem Schraubenzieher zu öffnen, dabei ab-rutschte und mir das verflixte Eisenteil bis auf den Knochen der Hand-innenfläche trieb. Ahhh, ich weiß noch wie weh es tat! Ein anderes Mal ließ ich Wut (in Form eines kräftigen Hiebes) an einem Tonkrug aus und lag zwei Stunden später, halb verblutet, auf dem "OP-Tisch" be-sagter Klinik während mir Onkel Doc feinsäuberlich alle Splitter aus meinen offenen Fingern zog und den shit wieder zu nähte.
Aber okay, alles der Reihe nach. Meinen ersten Freund Kai (hmm, sagen wir "Kumpel". In der heutigen Zeit könnten sonst noch einige Leser an Homosex denken, buäh!) lernte ich kennen, als uns unsere Eltern nebeneinander in den Kinderwägen schoben. Fortan sollten sich unsere Wege so schnell nicht wieder trennen und das nächste Mal sah ich den Hund, als wir beide schon aufrecht laufen konnten. Wir spielten im gleichen Sandkasten, trieben viel Schabernack in Form von Groß-flächen-Wiesenbrände-der-Nachbarschaft, Spielzeugautos in Straßen-bahnschienen deformieren, Silvesterknaller in Hundekot stecken, Was-serbomben vom Balkon auf Renter keien, ... Auf die Doktorspielchen mit diversen Mädchen in noch diverseren Kellern oder Geiheimgängen in ihren Zimmern möchte ich eigentlich nicht eingehen, obwohl sie bis heute unvergesslich bleiben (wir waren gerade mal im zarten Alter von 5 Jahren)! Tja, das werde ich wohl mit ins Grab nehmen.
Überspringen wir nun die Kindergartenphase (in welcher wir nicht nur die ersten Bekanntschaften mit anderen Kindern und späteren Freun-den schlossen, sondern auch das ein oder andere Mal in die eigene Hose schissen) und widmen uns direkt meiner sehr unärgerlichen Grund-schulzeit. Meine ältere Schwester Simone ging damals schon in die 4. Klasse während ich eingeschult wurde. Mit Radlerhosen und Schul-ränzen die ganze drei Kilo wogen, war man der Chef. In den Pausen spielten wir "KartenKlatschen", Fischer (Variante von WerHatAngst-VormSchwarzenMann) und übten uns im Kampfe mit anderen Mit-schülern (nicht selten auch 3.Klässler). Rabauke Mat-X war z. B. bekannt für's Kratzen und Brille kaputtschlagen ;) Einmal nach der Schule zerriss ich mir bei Turnübungen die gesamte Hose, als ich an nem Scheiß-Karabiner hängen blieb und lief halbnackt nach Haus, während Kai von einem Baum direkt mit dem Knie in nen frischen Hundeschiss fiel und die Kot-Hose einfach zur frischen Wäsche stopf-te... Das waren Zeiten! Außerdem war es für uns ein Spass Süssigkeiten auf dem Nachhauseweg zwischen Steinmauern zu verstecken und sie am nächsten Morgen dort vorfreudig zu naschen.
Die Sommer verbrachten wir mit Baden im SSV und neber dem Hose-in-den-Arsch-klemmen (genannt Spezi, warum weiß keiner), das WIR erfanden, lernten wir die ersten Saltos vom 1er und vom 3er. Schnell folgten Flick-Flacks, Handstand- und Kopfstandüberschläge auf der Gänsewiese, die wir uns von Erwachsenen abschauten. Ich denke mal, dass sich spätestens da ein großer Drang nach sportlicher Aktivität bei mir entwickelte (der bis heute noch anhält). Ganz klar, das wir Halun-ken auch viel Scheißemachen (wortwörtlich: denn wir schissen auch einfach mal so kurz unterm Schwimmen in die Donau - sehr ökono-misch, man spart sich Klopapier) im Sinn hatten. Ob mit nem bmx ins Schwimmerbecken zu heizen oder ständig den Wasserlauf der Rutsche abzustellen (Pumpe mit den Knien abwürgen) um danach mit Speed zu rutschen (so dass es checkflo und mich dabei einmal aus der Rutsche (!) katapultierte. Wir ham's überlebt). Irgendwann folgte mein erster Auer-bachSalto vom 3er und im Alter von 11 Jahren sprangen Kai und ich dann für eine Dose Cola vom 10er. Ein deal der sich doppelt lohnte...
Tagebuchauszug vom 30. Juni 1994:
"Heute habe ich mir Tränengas ins Gesicht gesprpüht. Junge, tat das weh. Aber dafür kriege ich vom Michel 5 DM. Da kann ich mir ein neues kaufen!"
mat 2003: -*LachtBeimLesen*-
Die Musik die wir damals hörten: NoGood von Prodigy (der erste "Trance" sozusagen), Bodycount, 2Unlimited und Capella (kamen gerade raus), sowie It's allright von East17. Meine erste Maxi war Feeling so real von Moby, die ich aber Jahre später kaufte. Heutzutage höre ich eigentlich so ziemlich alles (natürlich bis auf Schlager, Volks-musikShit und diverse andere Melodien), und ich finde, dass man sich nicht auf einen Stil festlegen sollte. Hauptsache es hört sich gut an und hat was. Ich verbinde mit vielen Liedern bestimmte Erinnerungen oder Eindrücke an die ich beim Hören unweigerlich denken muss und das macht für mich gute Musik aus. Irgendwann zu dieser Zeit (die manch-mal schon so weit zurückzuliegen scheint, dass ich mich frage ob es überhaupt noch hier, auf dieser Welt in diesem Leben, passiert ist) kam dann auch das NES raus (mit Megaman 2, Metroid, Zelda, Kid Icarus, usw.) und später der Gameboy. Viele regnerische Sonntage waren ge-rettet und so wurde die Freundschaft zwischen Kai, Michel und mir gefestigt (Michel war der einzige der solche Apparatschaften besaß und alles zu haben schien). Im TV liefen Samstag morgens Cartoons wie He-Man, Saber Rider, Marshall Bravestar, Starcom, Captain Future, Ghostbusters (die alten Mann! Mit Tracy dem Affen!!) Galaxy Rangers, Teddy Ruxpin, Odysseus, etc. Wirklich interessante Serien, jedenfalls verglichen mit denen von heute, die es schafften, Werte und Moral verständlich zu vermitteln... *Daumen hoch*
Im Winter wurde Ski gefahren (wie nicht mehr ganz sauber) und sich an Schlepplifte gehangen, bis die Kräfte einen verließen. In der Heimat fuhren wir Schlitten (und zwar vorwärts, rückwärts, liegend-kopf-vor-aus, ...) und machten uns jeden Tag einen Spass daraus, wie krank über zugefrorene Teiche und Seen zu hüpfen bis sie einbrachen und wir nach Hause mussten um die nassen Klamotten zu wechseln. Die anderen zum Lachen zu bringen unter jeglichem Aufnehmen von Schmerz stand stets im Vordergrund :)
Anschließend folgten zwei Jahre auf der Realschule in Ulm, zu der es eigentlich nicht besonders viel zu sagen gibt. Neue Leute (neue Mäd-chen), geisteskranke Lehrer, die ersten Herbstbälle, Ausländer, die dich auf dem Heimweg abpassten und Wegzoll (5 DM) verlangten aber nur Tränengas ernteten, usw. Kai und ich wechselten so dann nach der 6. Klasse zur Realschule Pfuhl über (1994 - 1998), was mein weiteres Le-ben in vielerlei Hinsicht positiv verändern sollte. Doch alles zu nennen würde sicherlich den mir verfügbaren Rahmen in Weitem sprengen und Euch zu vielen Stunden des Lesens verleiten. Es war einfach eine coole Zeit, die ich nicht missen möchte und auf die jeder Mensch gerne mit einem Lächeln zurückblickt und die er nie vergessen wird. Sie hat be-stimmt viel dazu beigetragen, mich zu dem zu machen, was ich heute bin. Ich denke man muss dies selbst erlebt haben um es in seiner gan-zen Schönheit nachempfinden zu können und ich danke heute noch Gott für diese Jugend, diese vielen Erfahrungen die ich machen durfte und die mich haben Mensch mit Herz und Verstand werden lassen.
Kurzum: Eine Zeit voller neuer, tiefgehender Freundschaften, sport-lichen Aktivitäten (erste Flips auf dem Boden, von Bänken, Spielplät-zen, ...), einer 125ccm Aprilia Rennmaschine, Fröhlichkeit, Lachen, Spass, Alkohol und natürlich der Liebe (mit all ihren schönen Reizen und sexuellen Vorzügen). Was will man mehr? :)
Nach erfolgreicher Prüfung (mittlerweile 16 Jahre alt) verschlug es mich 1 Jahr auf die Ulmer Robert-Bosch-Gewerbeschule, wo ich ein elektro-technisches Jahr absolvierte und mich in einem Haufen Zigeuner wie-derfand. Der einzige Trost in dieser Zeit war mein für 350,- DM erwor-benes "Mongoose Bmx", mit dem ich mich im Sommer immer auf den Kuhberg trickste (nachdem so ein Spinner mir die Vorfahrt nahm und meiner Aprilia nen Totalschaden zufügte. Das einzig Gute an der Sache: Für 4200,- gekauft, 1 1/2 Jahre gefahren, 4000,- vom Gutachter zuge-sprochen bekommen und einen Tag bevor ich die Drosselblende illegal rausmachen wollte ;-)). Die ersten Nebenjobs begannen (Kaufland im Mutschler Center) und jeden Freitag stiegen meine MetallfeilFertig-keiten von morgens 8:00 bis abends 16:00Uhr um 90%. Arschgeil, gell? Der totale Dreck, Mann! Als ich dann 1999 endlich auf die FOS "durfte" war mein Leben gerettet und wieder in guten Händen...
Eine Lebensweisheit konnte ich jedoch mit mir nehmen: Mache nie etwas was dir nicht auch wirklich Spass macht und wovon du nicht überzeugt bist. Höre auf deine Intuition, man muss nichts "durchhal-ten". Nicht Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, hab doch immer Ver-gnügen und mach dir die Arbeit als Werkzeug zunutze... Ich fand mich also im sozialen Zweig der "gehobenen Schule" wieder und nahm mir auch fest vor fleißig zu sein. Absolvierte halbjährige Praktika im Kin-dergarten und in der Donauklinik (wiedermal die Klinik) auf der inner-en MedizinStation. Schade, dass soziale Berufe meist nicht gut bezahlt sind, das Klima und die Leute um einen herum sind dort meist nett und menschlich. Meine Lebenseinstellung hat sich in dieser Zeit auch etwas verändert und man denkt viel objektiver und in philosophischen Rich-tungen. Bekommt einen klaren Blick vom Leben und weiß was wirklich zählt. Mein LQ stieg also wiedermal auf sämtlichen sozialen Ebenen um einige Stufen. Sehr schön.
Außerdem war es mal ganz funny bei ner LiveAutopsie dabei zu sein (jedenfalls die ersten 15min., wo sie dem armen Kerl den Schädel auf-sägten, dass sich die Bude gleich mit Knochenmehl füllte und dann die Speiseröhre (ösophagos) durch einen Halseinschnitt (-ektomie) heraus-zogen. Als sie dann die viscera (wechseln wir ins lateinische) nauszieh-ten, wurde es mir doch zu bunt und ich verließ den Keller sogar ohne zu erbrechen. Bester Horrorfilm der Welt, ich sag's euch). Auch ganz interessant geht es zu, wenn man morgens einen Patienten wiegen möchte und der vor deinen Augen mal kurz einen auf Schlaganfall (apoplex) macht und dir zu Füßen liegt. Oder auf Heroin getrimmte Russen, die erst fixiert im Bett liegen und den Schuppen zamschreien, als wär heut "Nacht ohne Morgen", später dann im "Bad" wieder an-zutreffen sind, während sie mit ihren Exkrementen die Wände ver-zieren. Hoooly!
Hab ich irgendwelche Betriebsgeheimnisse verraten? Denke nicht. FOS auf jeden Fall sehr, sehr empfehlenswert (kein Witz), ich schloss mit einem Schnitt von 2,3 ab. Das Jahr Zivildienst war die reinste Party-macherei und bestand mehr so aus Video schauen, Trinkgeld kassieren, mit den BRK-Autos (120er, mit dauerquitschenden Reifen) am Woch-enende zum Boarden fahren (u. sich dann rechtfertigen, wie auf einmal die vielen Kilometerchen auf die Anzeige kommen) und natürlich Patienten durchgehend zu faken, indem aller mögliche (und unmög-liche) Unsinn mit dem Beifahrer gelabert wurde ("... also ich hab mir ja jetzt neulich erst den Rüpel kaschiert... - ... Echt? Ich hab letztens erst mit nem Dachfirst geschmust... - ... Ahja, dann hast du dir ja auch bestimmt den Schmuckstepper auf Zynobercamouflage-Kaschmirbasis ganz kommod reingezogen, oder?..."). In der freien Zeit gingen wir in die city oder übten das Wheelchairing! 32 selbsterfundene Tricks von Backside Vampire über 180° Locomotive to 360° Oklahoma, usw. Alles sehr videoverdächtig und auch im Sommer 2002 auf meinem How To Ride-Band für die Ewigkeit festgehalten, sowie auf DvD geburnt! Alle Videos auf meiner Page sind übrigens Auszüge der Flipchart #1 Reihe (ebenfalls auf DvD erhältlich, siehe X-Tras / Texte ;)
Weiter ging's mit einem Semester Medizinischer Dokumentation und Informatik (was allerdings weniger mit Medizin zu tun hat, als ich da-mals annahm). Nach 1 Monat stand fest: Hier bleib ich nicht und ein neues Bmx muss her. Ich bestellte mir mein Dragonfly Submachine, welches ich immer noch fahre (mehr dazu unter der bmx-Sektion). Ich studierte mein Semester allerdings noch zu Ende (um mir später nicht selbst nachsagen zu können: "Du Depp, hättest damals nur mehr Dis-ziplin an den Tag gelegt, dann hättest es auch gepackt!" Ich HAB viel gelernt aber meine Grenzen in Mahte und Statistik liegen doch ein wenig unter den Anforderungen dieser FH. Egal! Ich genoss meine Frei-zeit, jobte drei Monate Vollzeit bei EvoBus in Neu-Ulm (nur zu em-pfehlen) und drivte 1 Woche nach Meran zum ÖtziBesuch , Eis essen, wandern und RiesenSalamander fangen, yuhuu. Im August wurde un-weigerlich mein Trieb zum Extremen wieder neu erweckt und es ver-schlug mich zu viel Videodreherei und Treffen mit checkflo um Adrenalin und Endorphine in Empfang zu nehmen.
Nun bin ich bei der Firma Gröner in Söflingen gelandet und genieße dort eine gute und fundierte Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Das zusätzlich Nette an der Sache ist, dass ich mir meine eigenen Logos entwerfen und auf Textilien aller Art bedrucken lassen kann, was meiner nächsten großen Liebe einige schöne Höschen be-scheren dürfte (man denke da an die mat-x-lady collection ;)
Das war's soweit von mir an dieser Stelle. Nicht zu knapp und doch noch lang nicht alles... (mat-x im Herbst 2003)
Du sagst es mat-x... drei Jahre sind seit obigem Eintrag ins Land gezo-gen, heute schreiben wir den 26. Februar 2007, und nachdem ich's jetzt schon eine ganze Weile erfolgreich vor mich hergeschoben habe, tippe ich die Geschehnisse nun in diesen komisch grau-braunen Hintergrund (bah!). Welch nostalgische Erinnerungen strömen da gleich in mir auf, harrrr! Um's kurz zu machen: Ausbildung wurde genossen, Logos sind entworfen und teilweise auf Textilien transferiert, Höschen wurden be-schert, getragen, und von verschiedenen Damen als äußerst edel befun-den. Vielleicht sollt ich in diesem Metier durchstarten ;) Eine nächste große Liebe gab's nicht *schnief* So, das war's, fertig! Yeah!!
Okay, okaaay -säufz- so leicht kann ich's euch wohl nicht machen:
Ich hoppelte damals die zehn steinigen Stufen hoch und passierte, schwer atmend und leicht nervös, den Gröner-Haupteingang (dies sollte übrigens noch ganze 2849 Mal geschehen. Krankheitstage rausgerech-net - soviel gab's auch gar nicht in den drei Jahren, höchstens zwanzig - ständige Besuche des Nebengebäudes, Botengänge und -fahrten dafür einbezogen. Achja: die Mittagspausen, in welchen man manchmal das Gebäude verließ, wurden ebenfalls nicht beachtet. Befand mich eh meistens mit meinen Toasts am Platz, an der Strippe oder im I-net)! Soviel also zum Wesentlichen, hehe ... ... ... Neeeeein! ;) Vielleicht soll-ten an dieser Stelle wieder knallharte Fakten erwähnt werden, z. B. dass die Karl Gröner GmbH einen Fachhandel für Werbetechnik, Siebdruck, Werbetextilien und Dekosysteme darstellt und im September 06 ihr 60-jähriges Bestehen feierte. Absatz!
In den ersten beiden Jahren durchlief ich alle hausinternen und relevan-ten Abteilungen im Drei-Monats-Wechsel, als da wären: Textilabteilung, Folienabteilung, Warenausgang, Fakturei, Buchhaltung und EDV. Der mat-x fungierte somit als Bürobiene und erledigte sämtliche Aufgaben und Aufträge, die das gesamte, kaufmännische Spektrum abdecken. Er kann unmöglich alles schildern und berichten, was sich innerhalb von drei Jahren Berufsleben ereignet hat, dafür aber wieder in der ersten Person schreiben. Gesagt, getan, vielen Dank. Im dritten und letzten Jahr (keine Lehrzeitverkürzung) wurde es mir zum Privileg in der Wer-beabteilung tätig zu sein und damit läutete ich quasi eine Ära ein, in welcher fortan jeder Azubi sein Bestes zum Ausdruck geben darf. Dort half ich bei der (Um-)Gestaltung des webshops mit (www.groener.de) und bei der Erstellung von Katalogen. Nebenbei mauserte ich mich auch noch zum Fotograf (samt Fotostudio), denn oftmals mussten Menschen und Produktfotos für die Kataloge oder die Internetpräsenz geknippst, in Photoshop freigestellt und bearbeitet werden (hauptsächl. die Menschen - quatsch ;). Achja, in der hausinternen Zeitung (alle 4-6 Wochen herausgegeben) erschien in den drei Jahren u. A. auch mehr-mals das Kürzel mk unter selbstverfassten Texten -prahl- UND, jetzt hätt ich's beinah schon wieder vergessen, beim alljährlichen Drachen-cup auf der Donau war ich auch stets dabei :)
Ich seh schon, richtig vorankommen tut man hier nicht. So nehme mir jemand den Wind aus den Segeln um die Sache erheblich zu kürzen: das Betriebsklima war super (knapp 120 Mitarbeiter), viele Freund-schaften wurden geschlossen, die täglichen Tassen Kaffee (naja: Nescafe Capuccino Karamel + Vanille, komischerweise haben sie aber irgend-wann Karamel aus dem Sortiment genommen - wie beschissen, denn genau Karamel war das absolut Göttlichste. Seltsamerweise läuft es immer so im Leben: was richtig geil ist, wird abgesetzt *wein*! Warum nur?) haben mich abhängig gemacht und die Gehaltsabrechnung am Monatsende war stets das Einzige was blieb von den ganzen Moneten. Langweilig war es so gut wie nie und auch privat fanden schöne Dinge statt, wie der bungee-Sprung, der freefall, die Fertigstellung der Flip-chart #2 DvD, ein paar Besäufnisse, das Entfernen meiner Hämo-rrhoiden mittels Gummiabbindung (ein Erlebnis übrigens, welches alle Texte aus der X-tras-Sektion in Sachen Perversion, Schmerz, kranker Schreibweise und Humor in den Schatten stellen würde, es aber nie bis dahin schafft, denn auch mir sind einige Dinge heilig...), etc. was dem Ganzen einen sehr wohligen Nachgeschmack bereitete, um den Anfang des Satzes mal wieder aufzunehmen. Herrgott, wie oft + weit schweift dieser Mensch noch ab? ;) Resümee: Lehrzeit - schöne Zeit - darum gleich doppelt nix mit Herrenjahre...
MAT